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Schema: Solaranlage & RaumheizungSolaranlagen zur Heizungsunterstützung

DIE SOLARE WASSERERWÄRMUNG ist die einfachste und am weitesten verbreitete Form der Solarthermie. Dabei wird ein Trinkwasserspeicher mit integriertem Wärmetauscher beheizt - oder seit neuestem ein Pufferspeicher, der Heizungswasser enthält. Die angebaute Frischwasserstation bereitet anschließend im Durchfluss das Trinkwasser.

DIE ANLAGENGRÖSSE muss stimmen: Bei einem mittleren Warmwasserverbrauch von 40 l pro Person und Tag und einem Deckungsgrad von 60 % werden ca. 1,5 m2 Flachkollektor oder 1 m2 Röhrenkollektor pro Person benötigt. Das Volumen des Warmwasserspeichers sollte bei ca. 80 l pro Person liegen, damit auch an sonnenarmen Tagen genügend Warmwasser verfügbar ist. Bei heizungsunterstützenden Anlagen benötigt man pro Quadratmeter Kollektorfläche zwischen 80 und 100 l Puffervolumen und mindestens 10 m2 Kollektorfläche pro Anlage bei Flachkollektoren sowie 7,5 m2 bei Röhrenkollektoren.

HEIZUNGSUNTERSTÜTZUNG liegt im Trend: Im Jahr 2010 wurden 1,15 Millionen m2 Solarthermieflächen installiert, die sich auf 210.000 Anlagen (im Schnitt 10 m2) aufteilten. Es werden also immer mehr Solarthermieanlagen zur Heizungsunterstützung genutzt, idealerweise eine Wandflächen- oder Fußbodenheizung. Bei diesen Anlagen entsprechen Aufbau und Funktion des Kollektorkreises dem einer Warmwasser- Solaranlage. Diese Anlagen heizen sowohl das Trinkwasser als auch das in einem Puffer befindliche Heizungswasser auf. Die Trinkwasserbereitung wird immer öfter über an den Puffer angebaute Frischwasserstationen realisiert: Dies spart Platz und sorgt für keimarmes Wasser. Reicht die solare Wärme nicht aus, wird je nach Wärmeanforderung die fehlende Wärme durch herkömmliche Wärmeerzeuger abgedeckt.

Quelle: Richter+Frenzel



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